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Pensionierung – Rente oder Kapital




Der Kapitalbezug aus der zweiten Säule als Option

Immer mehr Pensionskassen ermöglichen ihren Versicherten, das vorhandene Alterskapital bei der Pensionierung ganz oder teilweise zu beziehen. Wer diese Option wählt, muss sich rechtzeitig und gründlich mit den finanziellen Aspekten der Pensionierung beschäftigen. Spätestens im Alter von 55 Jahren sollte jedes Mitglied einer Pensionskasse diese Frage sorgfältig prüfen und Varianten durchrechnen. Damit ist sichergestellt, dass keine wichtigen Weichenstellungen verpasst werden. In diesen Entscheidungsprozess ist der Lebenspartner unbedingt mit einzubeziehen (siehe Rechenbeispiele).

Patentlösungen gibt es nicht

Die Entscheidung für Rente oder Kapital wird bestimmt durch die eigenen Prioritäten: je nach den individuellen Familien-, Einkommens- und Vermögensverhältnissen, Steuern und Erbschaft ist eine der beiden Lösungen die bessere. In jedem einzelnen Fall sind daher die Vor- und Nachteile sorgfältig zu analysieren. In vielen Fällen ist weder der ganze Kapital- oder Rentenbezug, sondern eine Lösung dazwischen (Teilbezug) die beste. Ein systematisches Vorgehen ist zu empfehlen, hilfreich ist ein Raster von Kriterien, die individuell nach ihrer Bedeutung zu gewichten sind (siehe Checkliste).


Die Vor- und Nachteile auf einen Blick

Pensionskassen-Rente

Vorteile:

Nachteile:


Kapitalauszahlung

Mindestens ca. CHF 500'000 sollten in der Pensionskasse bleiben (AHV- + PK-(Teil-)Rente für fixe Ausgaben).
Für den übersteigenden Betrag (ab ca. CHF 500'000) ist eine Kapitalauszahlung zu prüfen.

Vorteile:

Nachteile:

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